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Dr. Michael Vogele gründete 2010 die iSYS Medizintechnik GmbH kurz iSYS welche auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von robotischen Systemen primär für den Markt der interventionellen Radiologie spezialisiert ist. Mittlerweile finden die Systeme auch Anwendungen in der Neurochirurgie und der Orthopädie.

Dr. Michael Vogele

CEO iSYS

Was macht iSYS so besonders?

„Seit über 20 Jahren entwickelt iSYS innovative Lösungen, die es Ärzten ermöglichen, bildgestützte Diagnose- und Therapieverfahren mit höchster Präzision einzusetzen. Mit Hilfe eines Robotersystems und dem entsprechenden Zubehör können Instrumente – primär Nadeln und Sonden, aber auch Bohrer und Endoskope – von Kopf bis Fuß mit sub-millimeter Genauigkeit am Zielort positioniert werden. Ziel der bildgestützten Robotik ist dabei immer Nebenwirkungen und Komplikationen zu verhindern und gleichzeitig die Effizienz des eingesetzten Diagnose- und Therapieverfahrens zu verbessern. Bereits in meiner ersten Firma Medical Intelligence GmbH, heute ein Unternehmen der Elekta AB, habe ich bildgestützte Robotersysteme entwickelt, damals war der Hauptfokus die Strahlentherapie“

Laut Dr. Vogele sind die eingesetzten Robotersysteme auch immer nur so gut wie die Lagerung und Positionierung des Patienten, bei vielen bildgestützten Robotereingriffen ist die Stabilisierung des Patienten bzw. der Eingriffsregion der genauigkeitslimitierende Faktor. Ebenso spielt die Echtzeit-Bildgebung eine entscheidend Rolle, nur so können Organbewegungen – die z.B. durch die Atmung verursacht werden – erfasst und getriggert werden. Deshalb ist es laut Dr. Vogele ein Muss, dass ein modernes Robotersystem so kompakt aufgebaut ist, dass es innerhalb der Gantry – beim CT oder MRT wird damit die „Röhre“ bezeichnet – arbeiten kann.

Da kein passendes Patientenlagerungs- und Stabilisierungssystem am Markt zu finden war, wurde mehr oder weniger aus der „Not heraus“ das iFIX-System entwickelt. Mittlerweile wurde durch zahlreiche Tests bewiesen, dass die patentierte iFIX Technologie viele Alleinstellungsmerkmale und Vorteile gegenüber herkömmlichen Lagerungsmethoden aufweist und dass es außerhalb des Einsatzes im Bereich bildgestützte Robotik zahlreiche weitere interessante Anwendungen gibt, vom Einsatz in der diagnostischen Bildgebung bis hin zum Einsatz im OP-Saal.

Welche Vorteile hat die iFIX Technologie?

Stabile und sichere Platzierung von unterschiedlichen Instrumenten

„Die iFIX Technologie ist ein komplett neuer Patientenstabilisierungsansatz, es gibt derzeit nichts Vergleichbares am Markt. Ein biokompatibles, elastisches Fleece wird dabei wie eine zweite Haut der Körperkontur angelegt, das darunter liegende Körperteil wird dabei stabilisiert. Das Fleece kann über einen Mikro-Klettmechanismus stufenlos an unterschiedlichen „Ankerprodukten“ fixiert werden, mit dieser Technik lässt sich nahezu jedes Körperteil aber auch der ganze Patient stabilisieren und damit positionieren. Das Fleece das mit dem Patienten in Kontakt kommt ist ein Einwegartikel und im Gegensatz zu anderen Lagerungssystemen sehr hygienisch, ein Vorteil der in vielen Krankenhäusern immer mehr zum Tragen kommt. Das iFIX-System ist ein nicht invasives Lagerungssystem, es ist sehr einfach und schnell in der Handhabung und sehr kosteneffizient. Da es ausschließlich aus sehr leichten Kunststoffmaterialien hergestellt wird kann es für sämtliche bildgebenden Verfahren eingesetzt werden. Da es den Patienten nicht nur stabilisiert sondern auch den Lagerungskomfort bei längerdauernden Eingriffen erhöht, bringt die iFIX Technologie viele Vorteile in der Diagnostik und Therapie sowohl bei der Bildgebung – wo die Vermeidung von Bewegungsartefakten im Vordergrund steht – wie auch bildgestützten Eingriffen oder im OP-Saal in dem das System bei (minimal-invasiven) operativen Eingriffen am OP-Tisch zum Einsatz kommt. Das System bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, das neue iFIX Produkt – das iFIX Spider Fleece- kann bereits bestellt werden. Insgesamt haben wir über 30 iFIX Neuentwicklungen in der Entwicklungspipeline.

Die neue Robotergeneration „Micromate™“ ist gelauncht. Die ersten sechs Installationen werden zu Beginn des zweiten Quartals diesen Jahres erfolgen. Was unterscheidet Micromate™ von seiner Vorgängerversion?

„Micromate™ ist gegenüber der Vorgängergeneration noch kompakter geworden und hat gleichzeitg deutlich an Stabilität und Präzision in der Instrumentenführung dazu gewonnen. Dadurch kann das System auch an der Wirbelsäule und anderen Disziplinen zum Einsatz kommen. Micromate™ wurde über die letzten Jahre für die Kopf-Neurochirurgie im Rahmen einer Entwicklungskooperation mit einem amerikanischen Konzern weiter entwickelt. Das System erfüllt sowohl technisch als auch regulatorisch die neuesten Standards und ist mittlerweile serienreif. Durch die Kooperation mit dem Marktführer in der Neurochirurgie konnten wir viel profitieren, insbesondere was die Benutzertauglichkeit und die Effizienz in der Anwendung betrifft. Das System ist so einfach zu bedienen, dass man ohne Vorkenntnisse in sehr kurzer Zeit den Workflow und die Handhabung spielerisch erlernen kann. Neben dem Preis unterscheidet uns die einfache Handhabung maßgeblich von der Konkurrenz, bei uns kann der Arzt das System selbst aufbauen und bedienen, es ist hierfür kein Spezialist erforderlich. Micromate™ kann nicht nur in Kombination mit (optischer) Navigationstechnologie eingesetzt werden – eine Technologie die dem GPS im Auto ähnlich ist – sondern das System ist so kompakt, dass es direkt in der Bildgebung und damit mit Live-Bildgebung zum Einsatz kommen kann. Die Live-Bildgebung ist in meinen Augen die Zukunft und diese wird immer mehr bei bildgestützten Diagnose- und Therapieverfahren zum Einsatz kommen, die Entwicklungen der letzten Jahre auf diesem Gebiet sind enorm. Micromate™ wird deshalb in Zukunft nicht nur die Arbeit für den Operateur in engen Räumen erleichtern, die Präzision erhöhen und die Strahlenbelastung reduzieren, mit Hilfe von Live-Bildgebung werden in Zukunft auch Organbewegungen in Echtzeit erfasst und Abweichungen in Echtzeit korrigiert werden können. Dadurch wird es möglich werden einfach und effizient mit höchster Präzision Ziele „per Mouse-Klick“ anzusteuern wobei der Arzt immer die letzte Kontrolle bei der Ansteuerung behalten wird“.

Hochpräzise Instrumentenausrichtung mittels Micromate™ unter Echtzeit-Bildgebung

Micromate™ ist aktuell für Eingriffe unter spiral CT und CB-CT Bildgebung konzipiert. Im Rahmen einer EU-Förderung wird an einer MR-kompatiblen Version gearbeitet. In Kürze wird das System auch einen Ultraschallkopf halten und Positionieren können, damit kann Live-Ultraschallbildgebung separat oder in Kombination mit CT/CB-CT/MRT Bildgebung zum Einsatz kommen.


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